Willkommen Karina

Vor kurzem konnte tem pimenta eine neue Mitarbeiterin begrüssen. Sie bringt einen neuen Blickwinkel, zusätzliche Kompetenzen und viel Energie ein. Dürfen wir sie Ihnen vorstellen?

Karina ist eine vor Energie sprudelnde junge Frau, mit grosszügigem Lachen und viel Neugier. Seit einigen Jahren hinterfragt sie ihre Art des Konsums und ist auf der Suche nach ethisch produzierten Modeartikeln. Sie versucht, eine verantwortungsbewusste Verbraucherin zu sein und sich im Dschungel der Fair Trade-Labels zurechtzufinden. Karine definiert dies als „bewussten Prozess. Alles ist ein wenig komplexer als Fast Fashion, Fast Food, Fast Irgendwas zu konsumieren. Dafür ist es umso befriedigender.“

Karinas professioneller Werdegang

Karina studierte Tourismus an der Hochschule für Wirtschaft & Tourismus in Siders. Nach ihrem Bachelorabschluss arbeitete sie eine Weile für Médecins Sans Frontières. Danach beschloss sie, ihr Studium mit einem Master in Business Administration zu vervollständigen und kehrte in die Sonnenstadt Siders zurück. Dort traf sie Pascale Tschopp, die Gründerin von tem pimenta. Karina und Pascale interessieren sich beide für den Bereich der ethischen Mode und arbeiteten erstmals anlässlich der Organisation des ersten Fashion Revolution Day im April 2016 in Siders zusammen. Karina befriedigte am Informationsstand die Neugier der Besucher und erfuhr gleichzeitig viel Neues über ethisch und nachhaltig produzierte Mode. 

Als Pascale ein Jahr später auf der Suche nach einer Mitarbeiterin für das Projekt tem pimenta war, wandte sie sich an Karina. Die war von der Idee begeistert und beschloss, sich auf das Abenteuer einzulassen. Für Karina ist dies „die Gelegenheit, am Ursprung der Dinge zu sein und sich ein eigenes Konsummodell zu schaffen. Ausserdem ist es toll, Teil dieser Bewegung zu sein und Werte festzulegen.“ Karina kann ihre Kompetenzen in Management und Verwaltung einbringen, und das Projekt tem pimenta wird es ihr auch erlauben, neue berufliche Fähigkeiten zu entwickeln. Karina wird die Verantwortung für den Verkauf übernehmen. „Wenn ich vom Produkt überzeugt bin, wenn ich den Herstellungsprozess kenne und wenn mir das Projekt am Herzen liegt, ist es einfach, mit Leuten zu sprechen, und plötzlich wird der Verkauf zum Vergnügen!“